Viet Nam

 

Übersicht

Vietnam liegt im östlichsten Teil der Halbinsel von Indochina, und erstreckt sich wie ein langgezogenes S der ganzen östlichen Festlandküste entlang,vom Delta des Roten Flusses im Norden bis hinunter zum Delta des Mekong ganz im Süden. Neben den klassischen Reisezielen sind heute auch immer mehr Reisen in abgelegenere Gebiete möglich, bei welchen die Besucher Gelegenheit bekommen, das wohl bewahrte und vibrierend lebendige Kulturerbe des Landes auf authentische Art kennenzulernen. Saigon und Hanoi sind zwar  extrem hektische und laute Städte, voll von Leuten, die stets in Zeitnot zu sein scheinen und ihren Geschäften in solchem Tempo nachjagen, dass es dem Fremden allein beim Zusehen schon schwindlig wird, doch sie sind bloss ein Teil von Vietnam, und das Land hat auch eine ganze Menge anderer Seiten. In vielen ländlichen Gebieten z.B. geht das Leben noch seinen alten, beschaulichen Gang, und wer Ruhe und Erholung sucht, ist an einem der vielen schönen Strände bestens aufgehoben. Was auch immer Sie bevorzugen, von Wanderungen zu den Bergstämmen ganz im Norden, über eine Bootfahrt zum Genuss des Spektakels der Ha Long-Bucht mit ihren phantastischen Kalksteingebilden, und die weiter im Süden gelegenen, in der Sonne blendend weiss leuchtenden Sandstrände, bis hin zu den verblüffenden Tunnelsystemen aus der Kriegszeit, und den in allen Grüntönen schimmernden Landschaften ganz unten im Süden – Vietnam bietet Ihnen all diese Sehenswürdigkeiten und noch viele andere interessante Optionen zur Auswahl an.

Klima/Wetter

Wegen seiner grossen Nord-Süd-Ausdehnung hat Vietnam kein einheitliches Klima. Es wechselt von Norden nach Süden gewaltig, ist aber auch von Region zu Region noch verschieden. Allgemein werden die zwei folgenden Klimazonen unterschieden: Nordvietnam und Südvietnam. (Manchmal wird Mittelvietnam mit seinem Hochland als dritte Zone aufgeführt.)

Im Norden gibt es vier Jahreszeiten. Der Frühling dauert von Februar bis April und bringt normalerweise angenehm warmes Wetter. Von Mai bis August ist Sommer, und es wird heiss und gibt häufig kräftige Regengüsse. Dann kommt der Herbst, der von September bis November dauert und kühlere Luft sowie trockenes, aber etwas windiges Wetter mit sich bringt. Er gilt als die schönste Jahreszeit, obwohl es dann gelegentlich tropische Stürme und Taifune gibt, die Leben und Arbeit der Menschen im Land gefährden. Der Winter schliesslich zeichnet sich durch trockenes, aber kaltes Wetter aus. Er ist wie in Europa die kälteste Zeit des Jahres.

Das Klima im Süden ist weniger variantenreich. Es gibt da nur zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit und die Regenzeit (oder „nasse Jahreszeit“). Die Trockenzeit beginnt normalerweise im Oktober und dauert bis April, wobei es stetig wärmer und im April dann richtig heiss wird. Spätestens im Mai kommt dann die Nässe dazu, es regnet nun häufig und sehr kräftig, aber zum Glück normalerweise nicht für lange Zeit.

Essen

Die vietnamesische Küche ist bekannt für ihre frischen Zutaten, ihre sparsame Verwendung von Oel und ihre Vorliebe für Kräuter und Gemüse. Deswegen gilt sie auch als einen der gesündesten Küchen der Welt. Das bei den Einheimischen beliebteste Gericht ist „Pho“, eine Nudelsuppe mit Rindfleisch oder Huhn. Diese Suppe ist so populär geworden, dass man sie mittlerweilen in grösseren Städten rund um die Welt finden kann. Eine andere, weltweit geschätzte Spezialität ist die vietnamesische Frühlingsrolle, die in den verschiedensten Varianten mit wechselnden Zutaten zu haben ist.

Etwas, was Sie auch probieren sollten ist „bia hoi“ (wörtlich: BierGas), ein leichtes vietnamesisches Bier ohne Konservierungsmittel, das täglich frisch gebraut und an die einheimischen Bierrestaurants ausgeliefert wird, wo es oft in simplen Plastikkannen auf den Tisch kommt. Es ist nicht nur natürlich, sondern auch normalerweise auch günstig, billiger jedenfalls als importierte Marken wie „Carlsberg“, „San Miguel“ und „Heineken“ und auch als die lokalen Marken „Tiger“, „Saigon“ und „333“ (Vietnamesisch: „BaBaBa“).

Beim Wasser aber ist Vorsicht geboten. Leitungswasser sollte auf keinen Fall getrunken werden. Halten Sie sich stattdessen an in Flaschen abgefülltes Wasser, das ist generell OK (achten Sie aber darauf, dass es beim Kauf ordentlich „versiegelt“ ist), und wird überall angeboten.

Geld/Währung

Landeswährung ist der vietnamesische Dong (VND). Es gibt zwar einige Münzen, doch ihr Wert ist so gering, dass man sie kaum mehr sieht. Die Geldscheine haben folgende Nennwerte (immer VDN): 500‘000, 200‘000, 100‘000, 50‘000, 20‘000, 10‘000, 5‘000, 2‘000, 1‘000, 500 und 200. Letztere bekommt man wegen ihres geringen Wertes ebenfalls kaum mehr zu sehen.

Der USD wird heute in grösseren Städten problemlos akzeptiert, und in den grossen Hotels und Restaurants werden die Preise oft gleich in dieser Währung angegeben. Falls Sie jedoch beim Herumreisen im Land und für kleinere Ausgaben VND haben möchten, können Sie praktisch überall Wechselstuben oder Hotels finden, die USD in VND umwechseln. VISA, Master-Card und American Express Kreditkarten werden in allen grösseren Hotels und Restaurants angenommen, und in städtischen Gebieten können Sie auch in den meisten Geschäften damit bezahlen.

Feiertage und Feste

In Vietnam gibt es eine ganze Menge Fest- und Feiertage, doch die Geschäfte sind deswegen nur ganz selten geschlossen. Die grosse Ausnahme ist Tet, das  vietnamesische Neujahrsfest, welches nach dem Mondkalender berechnet wird. Offiziell dauert es zwar nur drei Tage, aber viele Geschäfte, Restaurants und andere Unternehmen bleiben dann für eine ganze Woche geschlossen. Tet ist die geschäftigste Zeit des Jahres und hat entsprechende Auswirkungen auf den Verkehr allgemein und die Verfügbarkeit von öffentlichen Transportmitteln im besonderen. Kurzfristig Flug- und Zugtickets zu bekommen ist dann oft sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, und auch die Hotels sind oft schon lange vorher ausgebucht.

Daten der wichtigsten offiziellen Feiertage fürs Jahr 2014:
Tet-Feiertage: 30. Januar – 02. Februar
König Hung’s Todestag: 09. Februar
Unabhängigkeitstag & Tag der Arbeit: 30. April & 01. Mai
Nationalfeiertag: 02. September

Visum

Für die meisten Nationalitäten besteht für die Einreise nach Vietnam eine Visumspflicht und alle Reisenden müssen einen Reisepass vorweisen können, der mindestens 6 Monate über das für die Ausreise aus Vietnam geplante Datum hinaus gültig ist. Es ist möglich ein Visum zu organisieren, das bei der Ankunft abgeholt werden kann, aber dazu muss vorher eine vietnamesische Reiseagentur eingeschaltet werden, welche alle nötigen Genehmigungen einholt und die entprechenden Dokumente beschafft. Die Bearbeitung eines Antrags für ein Touristenvisum nimmt normalerweise vier bis fünf Arbeitstage in Anspruch. Falls Sie mehr als einen Monat in Vietnam zu verbringen gedenken oder Reisen nach Kambodscha oder Laos mit anschliessender Rückkehr nach Vietnam geplant haben, müssen Sie ein dreimonatiges Visa beantragen, das mehrfaches Einreisen erlaubt (multiple-entry visa).

(Ein VIP-Abholservice vom Flughafen ist im Angebot, bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie diesen in Anspruch nehmen möchten.)

 

Viet Nam ORTEN & SEHENSWÜRDIGKEITEN

Far East Travel bietet die besten Reiseangebote für ihren Urlaub. Bei uns ist für jedes Budget etwas dabei, von Luxusunterkünften bis zu preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten steht Ihnen alles offen. Reisen Sie mit vielfältigen Transportmöglichkeiten durchs Land, essen in authentischen und international Restaurants oder eher in landestypischen Lokalen. Wählen Sie eines unserer Reisepakete aus unserem Angebot aus und kontaktieren Sie uns heute um sich ihr personalisiertes Reiseerlebnis zusammenzustellen.

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  • Cai Be ist eine halb auf dem Fluss und halb auf dem Land gebaute Stadt im Mekong-Delta und gehört zum ländlichen Distrikt der im Provinz Tien Giang. Die Stadt ist in nur zwei Stunden von HCMC aus erreichbar und hat einen schwimmenden Markt, was sie zur idealen Destination für Reisende macht, die für den Besuch des Mekong Deltas nur einen Tag zur Verfügung haben, aber doch zumindest einen der berühmten schwimmenden Märkte sehen möchten. Auf dem geschäftigen Markt liegen die grösseren Boote dem Flussufer entlang vor Anker und warten auf Kundschaft aus der Stadt und ihrer Umgebung. Um die Aufmerksamkeit der Einkäufer auf ihre Ware zu lenken, hängen die Händler diese an lange, vom Bug aus übers Boot ragende Stangen, so dass man sie von weitem sehen kann. Unser eigenes Boot wird Sie zu diesen hinbringen, so dass Sie vom reichen Angebot, das vor allem aus frischen Früchten und Gemüse besteht, Gebrauch machen und selbst etwas einkaufen können. Ferner besteht die Möglichkeit, die Stadt per Fahrrad zu erkunden und dabei einige der kleinen, lokalen Familienbetriebe  zu besuchen, wo Sie zusehen können, wie für die Gegend typische Produkte, wie etwa Kokosnussbonbons, vietnamesischer Popreis, Reispapier und die hiesige Variante von Reiswein hergestellt werden. Ausserdem gibt es hier auch einige alte Häuser im französischen Kolonialstil, die Besuchern offen stehen und ein typisches, hausgemachtes Mittagessen anbieten, das den Genuss frischer Früchte aus dem eigenen Garten einschliesst.

            

  • Can Tho ist die grösste Stadt im Mekong-Delta und die fünftgrösste Stadt in Vietnam. Die meisten Besucher kommen hierher, um den berühmten Schwimmenden Markt von Cai Rang, den grössten schwimmenden Markt des Mekong Deltas, zu besichtigen. Dieser Markt ist den ganzen Tag lang, und mit Ausnahme der ersten drei Tet-Feiertage, auch rund ums Jahr offen. Die beste Zeit ihn zu besuchen ist früh am Morgen, von Sonnenaufgang bis etwa 9 Uhr. Dann ist er am lebendigsten und wimmelt von geräuschvoll navigierenden Booten, Einkäufern und Händlern, die lauthals ihre Ware anbieten und um gute Preise feilschen. Die grösseren Boote liegen am Ufer entlang vor Anker und schaffen so etwas wie Wasserstrassenzüge, zwischen denen die kleineren Boote verkehren, so dass der ganze Flussabschnitt schliesslich wie ein Labyrinth aus Hunderten von Booten aussieht. Durch dieses Labyrinth hindurch werden Sie mit ihrem Boot fahren und dabei Gelegenheit haben, das geschäftige Treiben aus nächster Nähe zu beobachten und mitzuerleben. Was hier am häufigsten angeboten wird, sind die Produkte der umliegenden Farmen und Spezialitäten aus der Stadt Cai Rang selbst sowie aus dem Chau Thanh-Distrikt und anderen benachbarten Gebieten. Typisch für die schwimmenden Märkte ist die Art und Weise, wie die Händler hier ihr Angebot präsentieren. Um die Aufmerksamkeit der Einkäufer auf ihre Ware zu lenken, hängen sie diese nämlich an lange, vom Bug aus übers Boot ragende Stangen, so dass sie von weitem zu sehen sind. Vergessen Sie also nicht, ein Photo davon zu machen!

         

  • Die Stadt Da Lat, auch als „Stadt des ewigen Frühlings“ bekannt, liegt 1500 Meter über dem Meeresspiegel und hat ein gemässigtes Klima, so dass es hier das ganze Jahr über angenehm kühl ist und stets frische Luft gibt. Da Lat war ursprünglich denn auch Sommerfrische und Vergnügungsort der Franzosen und wird noch heute oft „Das kleine Paris“ genannt. Im Zentrum der Stadt gibt es sogar eine Miniaturausgabe des Eiffelturms und auch eine ganze Reihe architektonisch interessanter Gebäude im französischen Kolonialstil. Auch landschaftlich hat der Ort einiges zu bieten, ist er doch umgeben von immergrünen Kiefernwäldern, Bergen, Seen und Wasserfällen. Dazwischen liegen verstreut die Stammesdörfer der ethnischen Minderheiten, und man sieht auch eine Menge Farmen mit Obstgärten und Feldern, auf denen Gemüse oder Blumen angebaut werden. Abenteuerlustige Besucher werden diesen Ort bestimmt auch mögen, denn dank der Grosszügigkeit mit der Mutter Natur ihn ausgestattet hat, ist seine vielseitige Umgebung mit ihren Wanderpfaden, Schotterwegen, Schluchten und Wäldern ideal für die verschiedensten Freiluftsportarten, wie z.B. Mountainbiking, Wildwasserrafting, Canyoning und Bergwandern. Es gibt natürlich auch gemütlichere Vergnügen in Da Lat. Eine der Optionen ist ein Ausflug zum Zenkloster von Truc Lam, der eine Fahrt mit der Luftseilbahn einschliesst, welche vom ausserhalb Da Lat gelegenen „Lerchenhügel“ aus zur Klosteranlage führt. Allein die wunderschöne Aussicht, die sich von dort auf den Tuyen Lam-See hinunter und über das ganze grüne Tal mit seinen Kiefernwäldern und Gärten bietet, ist den Weg dahin mehr als wert.

         

  • Ein Besuch von Vietnams Norden ist erst komplett, wenn Sie den spektakulären Anblick der Ha Long Bucht mit ihren über 3000 kleinen, aus Kalkstein bestehenden Karstinselchen genossen haben. Die Bucht steht seit 1994 auf der UNESCO Weltnaturerbe-Liste, und die bizarren Formen ihrer Uferfelsen und Inselchen sind durch das unablässige Wirken von Wasser, Wind und Wetter entstanden. Die Karstfelsen verbergen nicht nur unberührte Sandstrände, sondern auch eine ganze Anzahl grossartiger Höhlen und wunderschöne Lagunen, die jedoch nur bei Ebbe und durch die dann auftauchenden Spalten im Fels erreicht werden können. Die beste und faszinierendste Weise die Ha Long Bucht zu erkunden, ist eine Kreuzfahrt mit Uebernachtung an Bord. Die diesem Zweck dienenden Boote sind von Form und Grösse her sehr vielfältig, und es gibt von den wirklich grossen Schiffen mit einer Aufnahmekapazität von über 60 Personen bis hin zu den bescheidenen hölzernen Dschunken für kleine, private Gruppen oder Familien so ziemlich alles. Auch das Untehaltungsangebot an Bord der Schiffe ist breit und wird Ihre Erwartungen sicher erfüllen, ob Sie sich nun für Tai Chi, Kayakfahren, Tintenfischfangen oder eine der weiteren, zur Auswahl stehenden Aktivitäten entscheiden.

         

  • Die Stadt Ha Noi wird oft als die Verkörperung von Vietnam bezeichnet – eine Jahrtausende alte Hauptstadt, die mit ihren reizvollen Pagoden und ihrem Labyrinth von engen Strassen geschäftiges modernes Leben mit nachhaltigen, über Generationen hinweg bewahrten Werten vereint. Die Stadt ist heute dank ihrem Reichtum an Kultur und ihrer umfangreichen Geschichte für Touristen extrem interessant geworden. Um Ha Noi herum gibt es noch immer viele der traditionellen Kunsthandwerk-Dörfer, wie z.B. das Dorf Bat Trang, das auf Töpfereien und Keramik spezialisiert ist, oder das Maler-Dorf Dong Ho. Sie alle existieren seit Jahrhunderten und sind noch immer berühmt für ihre von Hand und aus natürlichen Rohstoffen gefertigten Produkte. In einer von Bat Trangs Werkstätten selbst ein Erinnerungsstück herzustellen, ist eine faszinierende, und unvergessliche Erfahrung. Ha Noi ist auch voll von Pagoden (Tran Quoc- Pagoda, Ein-Säulen-Pagoda, etc.), Museen (Ho Chi Minh Museum, Museum für Ethnologie, etc.) und weiteren Attraktionen, die alle Ihren Besuch erwarten. Auf einer der angebotenen Stadtbesichtigungstouren können Sie alles in einem Tag sehen. Ha Noi bietet auch einige der weltbesten Gerichte aus Strassenküchen; schreiben Sie sich für eine „Street Food Tour“ ein, und Sie werden einen genussvollen Einblick in die Welt der Strassenküchen von Ha Noi erhalten. Ein weiteres  Muss für den Besucher von Ha Noi ist ein Spaziergang durch die „36 Strassen“ der Altstadt, wo man nicht nur einkaufen, sondern auch gute Fotos schiessen kann. Wenn Sie davon müde geworden sind, ist ein Glas des einheimischen „Bia Hoi“ (frisch gebrautes und offen serviertes Bier) angesagt, das in Kombination mit ein paar leckeren Häppchen aus einer der Strassenküchen noch besser schmecken wird. Weniger anstrengend, aber auch sehr lohnend ist ein Besuch im Thang Long-Theater, wo Sie einer Vorstellung mit traditionellen Wasserpuppen beiwohnen können. Das Wasserpuppentheater ist eine einzigartige, nordvietnamesische Kunstform, und wird Sie bestimmt auf eindrückliche Art unterhalten.

         

  • Die einst als „Diamant des Fernen Ostens“ bekannte Stadt Saigon - heute offiziell Ho Chi Minh City (HCMC) genannt – übertraf dank ihres Angebots von Luxus und Vergnügen zu ihrer Glanzzeit sogar die Städte Hongkong und Bangkok. Heute ist HCMC die bevölkerungsreichste Stadt in Vietnam, und eine sehr dynamischer, aus einem ganz besonderen Gemisch bestehender städtischer Organismus, in dem mitten unter den alten Kolonialbauten und Pagoden moderne Geschäftshochhäuser in den Himmel ragen und teure  Markengeschäfte die Strassen säumen, wo noch immer kleine Händler ihre Ware anbieten und Garküchen den Gehsteig belegen. Während Ha Noi als Vietnams Regierungssitz und Hauptstadt funktioniert, ist HCMC das ökonomische Herz des Landes. Zu seinen historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem die Notre Dame-Kathedrale, die alte Hauptpost, das Opernhaus und der Wiedervereinigungspalast. Das nahe War Remnants Museum erscheint auf den ersten Blick zwar weniger imponierend, doch was es in seinem Inneren hütet, lässt wohl keinen Besucher unberührt, denn es dokumentiert die Geschichte des Vietnamkriegs und erzählt von den Leiden seiner Opfer. Eine spannende Option, die Stadt weiter  kennenzulernen, sind die Touren, bei denen Sie diese auf dem Rücksitz einer Vespa durchstreifen, da Sie dabei geradewegs ins Getümmel ihres chaotischen Verkehrs eintauchen und diesen in der Tat hautnah erleben können. Bei Genuss delikater Häppchen aus einer der Strassenküchen und einem Bier können Sie sich dann von allfälligen Schrecken erholen und sich den Einheimischen anschliessen: „Mot, Hai, Ba . . .YOO!!“ Falls Sie es eher romantisch mögen, ist eine Flusskreuzfahrt mit Abendessen an Bord auch stets eine gute Option. Besucher Saigons sollten auch die Tunnels von Cu Chi und den Cao Dai-Tempel in Tay Nhin nicht versäumen. Bei den ersteren handelt es sich um das legendäre unterirdische Verbindungssystem der Viet Cong-Truppen, das aus einem 250 Kilometer umfassenden, durch Menschenhand entstandenen Netzwerk von unterirdischen Kammern und engen Tunnels besteht. Der Tempel in Tay Ninh ist das kuriose Zentrum des Caodaismus, einer einzigartigen synkretistischen Religion, die 1926 in Vietnam gegründet wurde. Beide Orte sind von HCMC aus leicht erreichbar, und können in einer Tour kombiniert werden, so dass Sie für den Besuch beider Sehenswürdigkeiten bloss einen Tag brauchen.

         

  • Hoi An ist ein ausserordentlich gut erhaltenenes Beispiel für einen alten, südostasiatischen Handelshafen. Als solcher hat Hoi An, das bald zum wichtigsten Handelszentrum am Süchinesischen Meer aufstieg, vom 15.Jahrhundert bis ins 19.Jahrhundert floriert. 1999 wurde die am Nordufer des Thu Bon-Flusses liegende, alte Stadtt als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Dadurch werden die lokalen Bemühungen zur Erhaltung des Stadtkerns, dessen historischen Bauten das Resultat einer einmaligen Vermischung von  vietnamesischen, chinesischen, japanischen und europäischen Architekturstilen ist, unterstützt. Lounge-bars, Boutique-Hotels und ein Ueberangebot an Reiseagenturen finden sich heute allerdings auch im Stadtbild. Dennoch ist Hoi An eine der ruhigsten Städte Vietnams. Da Autos auf den wichtigsten Strassen der Innenstadt nicht erlaubt sind, sind die Touristen, die nach Hoi An kommen quasi gezwungen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuss zu besuchen.Dazu gehören auch die 400 Jahre alte, gedeckte Japanische Brücke und die Versammlungshalle der chinesischen Chaozhou Congregation und vieles andere mehr. Radfahren ist bei einem Aufenthalt in Hoi An ebenfalls ein Muss, ganz egal, wie fit Sie sind. Eine solche Tour wird Ihnen Gelegenheit bieten, die landschaftlich schöne Umgebung der Stadt zu erkunden und zumindest einen Blick auf die in ihr verstreuten, abgelegenen Bauerndörfer zu werfen. Weitere Aktivitäten im Angebot sind Schnorchel- und Tauchexkursionen zur Insel Cham, eine Ruderbootfahrt auf dem Thu Bon-Fluss, die Sie zu einem der berühmten Handwerksdörfer, wie etwa dem Tischlerdorf Kim Bong oder dem Töpferdorf Than Ha führen wird, oder auch ein halbtägiger Ausflug zur Tempelanlage von My Son, die ebenfalls auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste steht und ein grossartiges Beispiel ist für die Architektur des versunkenen Cham-Königreichs, das im 9. und 10. Jahrhundert seine Blütezeit hatte.

         

  • Hue ist als UNESCO Weltkulturerbe gelistet und hat sich im Verlauf seiner komplexen Geschichte zu einem der bekanntesten politischen, kulturellen und religiösen Zentren des Landes entwickelt. Noch heute ist ein Widerschein des grossen Glanzes zu spüren, in dem die Stadt erstrahlte als Vietnam noch ein kaiserlich regiertes Land war, obwohl viele seiner einst so grossartigen Bauten während des Vietnamkrieges zerstört worden sind. Vietnamesisches Essen ist im allgemeinen schon sehr lecker und bekömmlich, aber die Gerichte der Küche von Hue sind noch feiner, und zwar wohl deshalb, weil sie als Küche der politischen Hauptstadt und der Wiege des vietnamesischen Buddhismus sowohl den hohen Ansprüchen königlicher Gaumen als auch den vegetarischen Grundsätzen der Mönche zu genügen hatte. Hue bietet seinen Gästen aber auch eine reiche Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. An Geschichte und Architektur Interessierte können z.B. ein paar Stunden darauf verwenden, die Zitadelle zu erforschen und die Grabanlagen der alten Könige zu besuchen, während Leute, die mehr auf Natur und landschaftliche Schönheit aus sind, bei einer Drachenbootfahrt entlang dem romantisch benannten „Parfümfluss“ auf die Rechnung kommen, die einen Besuch der malerisch auf einem Hügel am Flussufer gelegenen Thien Mu-Pagode mit ihrem berühmten siebenstöckigen Turm einschliesst. Bei den ebenfalls im Angebot stehenden, abendlichen Flusskreuzfahrten mit Abendessen an Bord gibt es üblicherweise auch live gespielte Volksmusik. Auch Strandliebhaber werden in Hue nicht enttäuscht werden, denn es gibt da einige schöne Strände, obwohl Hue keine eigentliche Küstenstadt ist. Der Thuan An-Strand z.B., liegt nur etwa 30 Minuten von Stadtzentrum entfernt.

         

  • Mui Ne ist bekannt für seine sanft abfallenden Strände, sein klares Wasser, seinen sehr oft blauen Himmel und seine unberührten rötlichen und weissen Sanddünen, was alles Dinge sind, die diesen Ort zur perfekten Destination für einen kurzen Strandurlaub machen. Für Schnorchler und Taucher gibt es hier zwar nichts Nennenswertes zu sehen, aber während Nha Trang und Hoi An den Regen abbekommen, kriegt Mui Ne die Wellen, und vom Meer her weht dann eine starke Brise. Dies sind ideale Bedingungen für das Lenkdrachensegeln (Kitesurfing) und Windsurfen, und Mui Ne hat sich denn auch zu einem Paradies für diese Sportarten entwickelt. Dass Sie vielleicht noch keine der beiden ausprobiert haben, macht gar nichts, denn es gibt hier am Strand jede Menge Surf-Schulen. Deren Lehrer werden Sie mit den Grundlagen dieser Kunst vertraut machen und Sie soweit anleiten, dass Sie bald im Stande sein werden, die Wellen allein zu meistern und den Sport in eigener Regie zu geniessen. Eine weitere Attraktion Mui Nes sind seine berühmten Sanddünen, die am einen Ort von roter und am anderen von weisser Farbe sind. Diese Orte besucht man am besten frühmorgens oder am späten Nachmittag, weil die Dünen bei Sonnenaufgang oder im Licht der untergehenden Sonne den schönsten Anblick bieten und ein wirklich phantastisches Sujet für Photos abgeben. Die roten Dünen sind dieser Hinsicht beliebter, da die rötlich braune Farbe ihres Sandes nicht nur intensiver ist, sondern sich je nach Licht auch verändert, so dass die Dünen dem (Kamera-)Auge ein Farbenspiel bieten, das alle möglichen Schattierungen von Rot und Braun umfasst. Dazu kommt, dass die roten Dünen leichter erreichbar sind als die weissen. Letztere sind jedoch höher und vom Umfang her eindrücklicher. Als besonderes Vergnügen wird hier „Sandschlitteln“ angeboten. Falls Sie sich darin versuchen möchten, können Sie einen der angebotenen Schlitten aus Plastik mieten und damit die Dünen hinunterrutschen – aber fragen Sie vorher nach dem Preis und machen Sie mit dem Anbieter auch eine feste Summe ab, damit Ihr Vergnügen nicht mit ärgerlichen Diskussionen endet!

         

  • Ben Tre liegt im Mekong-Delta und ist die Hauptstadt einer der südlichen Provinzen Vietnams, die denselben Namen trägt. Die von einem Netz von Flussläufen durchzogene Provinz ist berühmt für die malerische Schönheit ihrer noch immer weitgehend unverdorbenen Landschaften, die von schmalen Wasserwegen, Kokoshainen, Reisfeldern und weitläufigen Obstgärten geprägt sind und dem Betrachter mit ihrem, von leuchtenden Grüntönen dominierten Farbenspiel einen ausgesprochen reizvollen Anblick bieten. Ben Tre ist damit eines der ökologisch wertvollsten Gebiete des Landes und auch bald Zentrum des „grünen“ Tourismus in Südvietnam geworden. Die oft sehr schmalen, von Kokospalmen gesäumten Kanäle, die sich hier durch die Landschaft schlängeln, eignen sich ganz besonders für geruhsame Bootsfahrten. Die Boote machen zwischendurch Halt, so dass ihre Passagiere auch Dörfer besuchen und in den dortigen familieneigenen Kleinbetrieben zusehen können, wie für die Region typische Produkte und Spezialitäten hergestellt werden. Ben Tre ist ganz besonders bekannt für seine Kokosprodukte, z.B. Kokosnussbonbons, aber auch Kokosöl, Kokosfaserprodukte und Kokosessenz, die als Zutat für etwa 50 Gerichte dient und als ganz besondere Köstlichkeit im ganzen Land verkauft wird.

         

  • Nha Trang gilt als Vietnams berühmteste Küstenstadt und Strandparadies. Doch was die Besucher in diese Stadt lockt, sind nicht bloss ihre erstaunlich unberührten Sandstrände, sondern auch ihre urbane und jugendlich frische Atmosphäre. Dank der Farbigkeit seiner Korallenriffe und dem Artenreichtum der dort lebenden Fische ist Nha Trang auch einer der besten Orte zum Schnorcheln und Tauchen geworden. Daneben gibt es zu Ihrer Unterhaltung noch eine ganze Reihe anderer Wassersportangebote, wie z.B. Parachuting, Kayakfahren, Bananenbootsfahrten oder nächtliches Tintenfischfangen. Radfahren ist ebenfalls eine gute Art, sich zu entspannen und dabei die ländliche Umgebung der Stadt und das Küstengebiet im südlichen Teil von Zentralvietnam kennenzulernen. Im Angebot stehen verschiedenste Programme für Radtouren, die leichte bis mittlere Anforderungen an Ihre Fitness stellen, so dass bestimmt jeder Gast eine für ihn geeignete Variante finden wird. Eine spassige und entspannende Option ist auch das „I-Resort“, das heisse Quellen besitzt und seinen Gästen den Genuss von natürlich heissen, mit Mineralien angereicherten Schlammbädern anbietet. Wenn das alles nicht so Ihre Sache ist, können Sie sich natürlich auch einfach an den feinsandigen Strand legen und später dann gemütlich essen gehen. Dabei werden Sie Gelegenheit bekommen, die köstlichen Meeresfrüchte zu probieren, für die Nha Trang ja mit gutem Grund auch berühmt ist – zumindest den frisch gefangenen Hummer, den sollten Sie sich wirklich nicht entgehen lassen!

         

  • Die Provinz Ninh Binh liegt am südlichen Rand des Deltas des Roten Flusses und hat mit seinen Ruinen aus der Königszeit, Karstformationen aus Kalkstein und seinem verzweigten System von Höhlen und Flüssen so ziemlich alles zu bieten, was ein Besucher sich wünschen kann. Die Provinz hat sich schon früh entwickelt und die dazugehörende Stadt Hoa Lu ist bald zum kulturellen und politischen Zentrum Vietnams geworden. Bei seinem Herrschaftsantritt im Jahr 968 hat König Dinh Tien Hoang die alte Königsstadt Hoa Lu dann zur Hauptstadt Vietnams gemacht, und das ist sie für die folgenden 41 Jahre auch geblieben. Eine Bootsfahrt auf einem der kristallklaren Flüsse der Region wird Ihnen Gelegenheit geben, deren Schönheit unmittelbar und eindrücklich zu erleben. Die Rundfahrt führt durch den Trang An Oekotourismus-Komplex, der ein Gebiet von 1961 Hektaren umfasst und so etwas wie ein riesiges, in fünf verschiedene Schwerpunktszonen aufgeteiltes Freiluftmuseum ist, zu dem verwunschen wirkende, kühle Grotten, leuchtend grüne, von sanften Hügeln umgebene Reisfeldlandschaften und majestätische Karstgebirge ebenso gehören wie spirituell und kulturell interessante Orte. Falls Sie sich speziell für Biodiversität interessieren und Tiere und Pflanzen lieben, können wir für Sie auch eine Radtour von Trang An in den Cuc Phuong-Nationalpark organisieren.

       

  • Phu Quoc ist nicht nur die grösste Insel Vietnams, sondern auch berühmt für seine makellosen Strände. Der „Bai Dai“-Strand (d.h.„Langer Strand“) z.B., hat es sogar auf die Liste der „World Hidden Beaches“ geschafft, und gilt als einer der schönsten und idyllischsten Strände der Insel. Die beste Zeit, ihn zu besuchen ist von Oktober bis März, da er dann am schönsten ist. Mit ihrer stetig wehenden frischen Meeresbrise, von wunderschönen Stränden gesäumten Buchten und ihrem kristallklaren Wasser ist Phu Quoc wirklich ein Paradies zum Schwimmen, Sonnenbaden, Tauchen und anderem mehr. Zu empfehlen ist auch ein Besuch im Ham Ninh-Fischerdorf, wo Sie den Einheimischen bei der Ausübung ihrer täglichen Verrichtungen zusehen können. Ausserdem werden Sie Gelegenheit bekommen, eine der vielen lokalen Nuoc Mam-Fabriken zu besuchen, wo Sie die zu Dutzenden aufgereihten dicken Fässer, die darauf warten mit frischem Fisch vollgestopft zu werden, bestaunen und auch den einzigartigen, aromaintensiven Geschmack (und Duft!) dieser traditionellen, in Vietnam allgegenwärtigen Fischsosse, für die Phu Quoc besonders berühmt ist, kennenlernen können. Ein zweites würziges Produkt, auf das sich Phu Quoc spezialisiert hat, ist Pfeffer. Der in den hiesigen Bauerndörfern traditionellerweise angebaute schwarze Pfeffer ist von ausgezeichneter Qualität und wird in die ganze Welt exportiert. Ein letztes erwähnenswertes Produkt von Phu Quoc sind seine Hunde, eine einheimische Rasse, die ursprünglich wildlebend war, aber dann von den Inselbewohnern domestiziert und hauptsächlich zur Jagd abgerichtet wurde. Heute sind sie als Haushunde so beliebt, dass man selten irgenwohin kommt, ohne mindestens einem von ihnen zu begegnen.

         

  • Die in einer gebirgigen Umgebung liegende Stadt Sapa ist ein Reiseziel, das sich durch kulturelle Authentizität und naturbedingte Geruhsamkeit auszeichnet. Als eine der attraktivsten Tourismusdestinationen des Landes ist Sapa für Vietnam ein kostbares Geschenk der Natur. Die Stadt und ihre Umgebung sind das Zuhause einer grossen Vielfalt von ethnischen Minderheiten, die fünf grössten Stammesgruppen, H’mong, Yao, Tay, Zay und Xa Pho, eingeschlossen. Diese leben nicht in der Umgebung des städtischen Zentrums von Sapa, sondern in abgelegenen, über die Täler des ganzen Distrikts verstreuten Weilern. Trekking ist der gängigste Weg zur Erkundung dieses Gebietes, da Sie dabei einen wirklichen Eindruck von den Dörfern der ethnischen Minderheiten und dem alltäglichen Leben ihrer Bewohner gewinnen können.

         

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